|
2 Fachzüge der
Freiwilligen Feuerwehr vor Ort |
|
26.05.2008 |
| |
| Die
Fachzüge 85 und 86 der Freiwilligen Feuerwehr
Braunschweig wurden unter Alarmbedingungen zu einer
Einsatzübung „Waldbrand“ in das Geitelder Holz
gerufen. |
Unsere Jugendfeuerwehr hatte auf dem Sportplatz
geübt und dabei im Wald Rauchentwicklung
festgestellt, woraufhin die Kräfte alarmiert wurden.
Unsere Ortsfeuerwehr nahm nicht an der
Brandbekämpfung teil, sondern hatte die Aufgabe, das
Feuer darzustellen.
Die Rauchentwicklung wurde durch eine elektrische
Nebelmaschine sowie zwei kleine echte Feuer in
Feuerkörben erzeugt.
Das Feuer stellten wir mit drei orangefarbenen
Plastikplanen dar, welche von jeweils zwei Kameraden
hochgehalten wurden. Auf Anweisung eines
Waldbrandexperten bewegten wir uns mit diesen Planen
ca. 10 Meter pro Minute fort, um zu simulieren, dass
sich das Feuer sehr schnell ausbreitet und nicht nur
an einer Stelle zu bekämpfen ist. Die Einsatzkräfte
mussten sich so, genau wie in der Realität, nach und
nach vorarbeiten. Für die eingesetzten Trupps ist es
von Bedeutung, von vornherein möglichst viele
Schläuche einzusetzen, um sich flexibel bewegen zu
können. Wenn die so genannte Schlauchreserve zu Ende
ist, und man deshalb nicht mehr weiter vordringen
kann, muss die Brandbekämpfung unterbrochen werden,
um weitere Schläuche einzubinden. Dadurch geht
wertvolle Zeit verloren. Dies konnte bei dieser
Übung gut aufgezeigt werden.
Eine Wasserentnahmestelle ist in Waldgebieten häufig
nur in größerer Entfernung vorzufinden, weshalb für
erste Maßnahmen Wasserführende Fahrzeuge von Vorteil
sind.
Die Darstellung des Waldbrandes wurde übrigens
gemeinsam von Kameraden unserer Jugendfeuerwehr, für
die es ein spannendes Erlebnis war, und der aktiven
Wehr durchgeführt. Für alle Beteiligten war es eine
Lehrreiche und wichtige Übung, da die
Waldbrandgefahr auch in diesem Jahr schon jetzt
wieder sehr groß ist. |