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Jahrzehntelang
verrichteten die zwei Sirenen auf den Dächern
Geiteldes ihren Dienst. Nun haben sie zum
letzten Mal geheult. Während eine Sirene schon
vor wenigen Monaten demontiert wurden war, wurde
am vergangenen Donnerstag auch die Zweite
abgebaut.
Vom ehemaligen
Alarmierungsmittel zeugt nun nur noch ein
blanker Metallmasten im Garten des
Dorfgemeinschaftshauses. Zu zahllosen Einsätzen
wurden die Kameraden der Ortsfeuerwehr Geitelde
von ihrem „Arbeitgeber“ gerufen. Schnell,
zuverlässig und laut. Jeder wusste Bescheid;
wenn die Sirene heulte, war irgendetwas
passiert. Noch einen Tag vor ihrer Demontage
verabschiedete sich die Sirene mit einem letzten
Heulen. Diesmal alarmierte sie zu einem Feuer in
der Geitelder Feldmark. Nun wird sie stumm
bleiben.
Doch wie sollen die
Kameraden wissen wann ihr Einsatz erforderlich
ist, wenn es keine Sirene mehr gibt? Vor einem
Monat wurden alle aktiven Mitglieder der
Ortsfeuerwehr mit Funkmeldeempfängern (FME),
auch „Pieper“ genannt, ausgestattet. Diese
werden am Körper getragen und geben im Alarmfall
einen lauten Piepton ab und zeigen Informationen
zum Einsatz auf dem Display. Für die Geitelder
Bürger sicherlich diskreter; gerade zu
nachtschlafender Zeit.
Auch wenn Sie von einer
Alarmierung nun wohl kaum noch etwas mitbekommen
werden, können Sie sicher sein, dass wir
weiterhin steht’s Einsatzbereit sind.

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